Krankenkassen-Vergleich Grundversicherung (KVG)
Finden Sie die günstigste Krankenkasse für Ihre Region
🔒 Ihre Daten werden verschlüsselt und bleiben in der Schweiz
Was kostet die Krankenkasse 2026 in der Schweiz?
Die Grundversicherung kostet 2026 im Schweizer Durchschnitt CHF 583.37 pro Monat – für Erwachsene ab 26 Jahren mit Franchise CHF 300, Unfalldeckung und Standardmodell (freie Arztwahl). Die günstigste Prämie liegt bei CHF 385.80, die teuerste bei CHF 913.80.
Zwischen diesen beiden Werten liegen CHF 6’336 pro Jahr – bei gesetzlich identischen Leistungen. Genau das ist der Grund, warum sich ein Vergleich lohnt: Der Leistungskatalog der Grundversicherung ist im Krankenversicherungsgesetz festgelegt und bei allen 34 Versicherern gleich. Unterschiedlich sind nur Prämie, Service und Verwaltungskosten.
Datenbasis: 1’019 Prämien aus 26 Kantonen. Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), priminfo.admin.ch.
Was kostet die Krankenkasse für Kinder und junge Erwachsene?
Das Alter bestimmt die Prämie neben dem Wohnort am stärksten. Das KVG kennt drei Altersklassen, und die Unterschiede sind erheblich: Kinder zahlen im Schnitt CHF 140.80, junge Erwachsene CHF 437.86 und Erwachsene CHF 583.37 pro Monat.
| Altersklasse | Franchise | Ø Prämie/Monat | Spanne |
|---|---|---|---|
| Kinder (0–18 Jahre) | CHF 0 | CHF 140.80 | CHF 85.70 – 234.30 |
| Junge Erwachsene (19–25 Jahre) | CHF 300 | CHF 437.86 | CHF 284.50 – 718.00 |
| Erwachsene (ab 26 Jahren) | CHF 300 | CHF 583.37 | CHF 385.80 – 913.80 |
Der Sprung mit 26: Bis zum 25. Geburtstag gilt der Tarif für junge Erwachsene. Danach wechselt man in die Erwachsenenklasse – das sind im Schnitt CHF 145.51 mehr pro Monat, ohne dass sich an den Leistungen etwas ändert. Der Wechsel erfolgt auf den 1. Januar nach dem 25. Geburtstag; ein guter Anlass, die Kasse zu prüfen.
Für Kinder gilt eine eigene Franchisenskala ab CHF 0; für sie besteht keine Franchisepflicht. Bei mehreren Kindern derselben Familie begrenzen die Versicherer die Prämienlast, und viele Kantone zahlen Prämienverbilligungen – beides ist hier nicht eingerechnet.
Krankenkassen-Prämien 2026 nach Kanton
Der Wohnkanton bestimmt die Prämie stärker als jeder andere Faktor. Am günstigsten ist Zug mit durchschnittlich CHF 435.56, am teuersten Genf mit CHF 763.66. Das sind CHF 3’937 Unterschied pro Jahr – für dieselbe gesetzliche Leistung.
Entscheidend ist aber nicht der Kantonsdurchschnitt, sondern die Spanne innerhalb Ihres Kantons. Sie zeigt, wie viel ein Wechsel bringt, ohne dass Sie umziehen müssen: bis zu CHF 2’921 pro Jahr.
| Kanton | Ø Prämie | Günstigste | Teuerste | Sparpotenzial/Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Zug | CHF 435.56 | CHF 385.80 | CHF 536.10 | CHF 1’804 |
| Appenzell Innerrhoden | CHF 458.70 | CHF 411.00 | CHF 543.00 | CHF 1’584 |
| Nidwalden | CHF 496.61 | CHF 448.10 | CHF 581.10 | CHF 1’596 |
| Uri | CHF 500.25 | CHF 437.90 | CHF 681.30 | CHF 2’921 |
| Obwalden | CHF 504.24 | CHF 445.10 | CHF 573.90 | CHF 1’546 |
| Schwyz | CHF 523.11 | CHF 439.30 | CHF 585.40 | CHF 1’753 |
| Luzern | CHF 536.89 | CHF 452.80 | CHF 640.60 | CHF 2’254 |
| Glarus | CHF 537.12 | CHF 493.00 | CHF 579.70 | CHF 1’040 |
| Graubünden | CHF 537.31 | CHF 426.00 | CHF 660.10 | CHF 2’809 |
| Thurgau | CHF 548.68 | CHF 499.60 | CHF 600.90 | CHF 1’216 |
| Appenzell Ausserrhoden | CHF 548.84 | CHF 479.40 | CHF 652.20 | CHF 2’074 |
| St. Gallen | CHF 549.46 | CHF 467.00 | CHF 665.90 | CHF 2’387 |
| Wallis | CHF 554.86 | CHF 470.90 | CHF 643.20 | CHF 2’068 |
| Aargau | CHF 569.15 | CHF 519.25 | CHF 621.90 | CHF 1’232 |
| Schaffhausen | CHF 575.11 | CHF 504.40 | CHF 650.10 | CHF 1’748 |
| Freiburg | CHF 586.29 | CHF 523.30 | CHF 672.70 | CHF 1’793 |
| Zürich | CHF 591.21 | CHF 488.50 | CHF 724.00 | CHF 2’826 |
| Solothurn | CHF 603.85 | CHF 565.40 | CHF 642.80 | CHF 929 |
| Bern | CHF 620.40 | CHF 520.40 | CHF 758.90 | CHF 2’862 |
| Basel-Landschaft | CHF 663.12 | CHF 575.30 | CHF 768.80 | CHF 2’322 |
| Waadt | CHF 679.02 | CHF 601.70 | CHF 763.90 | CHF 1’946 |
| Jura | CHF 681.63 | CHF 628.20 | CHF 762.50 | CHF 1’612 |
| Neuenburg | CHF 713.43 | CHF 655.90 | CHF 794.00 | CHF 1’657 |
| Basel-Stadt | CHF 719.06 | CHF 673.70 | CHF 809.70 | CHF 1’632 |
| Tessin | CHF 719.65 | CHF 626.70 | CHF 826.50 | CHF 2’398 |
| Genf | CHF 763.66 | CHF 686.70 | CHF 913.80 | CHF 2’725 |
Erwachsene ab 26 Jahren, Franchise CHF 300, mit Unfalldeckung, Standardmodell (freie Arztwahl). Innerhalb der Kantone gibt es zusätzlich Prämienregionen – Ihre konkrete Prämie hängt von der Postleitzahl ab.
Welche Franchise lohnt sich?
Die Franchise ist der Betrag, den Sie pro Jahr selbst tragen, bevor die Krankenkasse zahlt. Erwachsene wählen zwischen CHF 300 und CHF 2500. Je höher die Franchise, desto tiefer die Prämie – im Durchschnitt liegen zwischen der tiefsten und der höchsten Stufe CHF 128.03 pro Monat, also CHF 1’536 pro Jahr.
| Franchise | Ø Prämie/Monat | Ersparnis/Jahr gegenüber CHF 300 |
|---|---|---|
| CHF 300 | CHF 583.37 | – |
| CHF 500 | CHF 572.07 | CHF 136 |
| CHF 1’000 | CHF 542.76 | CHF 487 |
| CHF 1’500 | CHF 513.51 | CHF 838 |
| CHF 2’000 | CHF 484.15 | CHF 1’191 |
| CHF 2’500 | CHF 455.34 | CHF 1’536 |
Die Rechnung dahinter: Eine hohe Franchise lohnt sich, solange Ihre jährlichen Gesundheitskosten unter der eingesparten Prämie plus der Franchisedifferenz bleiben. Wer selten zum Arzt geht, fährt mit CHF 2500 meist besser. Wer regelmässig Behandlungen oder Medikamente braucht, mit CHF 300. Zur Franchise kommt in beiden Fällen der Selbstbehalt von 10 % der darüber liegenden Kosten, höchstens CHF 700 pro Jahr für Erwachsene.
Versicherungsmodelle im Vergleich
Neben der Franchise bestimmt das Modell die Prämie. Wer sich verpflichtet, im Krankheitsfall zuerst eine bestimmte Stelle zu kontaktieren, zahlt weniger. Gegenüber dem Standardmodell mit freier Arztwahl sparen die günstigsten Modelle im Schnitt CHF 62.87 pro Monat, also CHF 754 pro Jahr.
| Modell | Ø Prämie/Monat | Angebote |
|---|---|---|
| HMO-Modell | CHF 520.50 | 618 |
| Hausarztmodell | CHF 521.01 | 1’730 |
| Weitere alternative Modelle | CHF 523.75 | 1’576 |
| Standardmodell (freie Arztwahl) | CHF 583.37 | 1’019 |
Alle Werte bei Franchise CHF 300 und Unfalldeckung. Die Leistungen sind in allen Modellen identisch – eingeschränkt ist nur der Weg, auf dem Sie sie beziehen.
Krankenkasse wechseln: Fristen und Ablauf
Die Grundversicherung können Sie jedes Jahr auf den 31. Dezember kündigen. Die Kündigung muss spätestens am 30. November bei Ihrer bisherigen Kasse eingetroffen sein – massgebend ist der Eingang, nicht der Poststempel. Versenden Sie sie deshalb eingeschrieben und rechtzeitig.
- 1Prämien für Ihre Postleitzahl vergleichenDie Prämie hängt von Kanton, Prämienregion, Alter, Franchise und Modell ab. Ohne diese Angaben ist jeder Vergleich unverbindlich.
- 2Neue Krankenkasse wählenBei identischen gesetzlichen Leistungen entscheiden Prämie und Service. Alle 34 Versicherer müssen Sie in der Grundversicherung aufnehmen – es gibt keine Gesundheitsprüfung.
- 3Kündigung bis 30. November einreichenEingeschrieben versenden. Die neue Versicherung beginnt am 1. Januar, es entsteht keine Deckungslücke.
- 4Aufnahmebestätigung abwartenErst wenn die neue Kasse bestätigt hat, ist der Wechsel abgeschlossen. Bewahren Sie beide Schreiben auf.
Sonderkündigungsrecht: Erhöht Ihre Kasse die Prämie, können Sie auch dann noch wechseln, wenn Sie eine höhere Franchise oder ein alternatives Modell gewählt haben. Die Kasse muss Ihnen die neue Prämie rechtzeitig mitteilen; ab dann läuft Ihre Frist.
Häufige Fragen zur Grundversicherung
Was kostet die Krankenkasse 2026 in der Schweiz?
Was kostet die Krankenkasse für Kinder 2026?
In welchem Kanton ist die Krankenkasse am günstigsten?
Wann kann ich meine Krankenkasse wechseln?
Sind die Leistungen bei allen Krankenkassen gleich?
Was ist der Unterschied zwischen Franchise und Selbstbehalt?
Wie viel spare ich mit einem alternativen Modell?
Kann mich eine Krankenkasse ablehnen?
Woher stammen die Prämiendaten auf finvista.ch?
Stand der Prämiendaten: Geschäftsjahr 2026, zuletzt aktualisiert am . Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), priminfo.admin.ch. Dieser Vergleich ersetzt keine persönliche Beratung – bei komplexen Situationen lohnt sich ein Gespräch.